Computertomographie (CT)

Die Computertomographie (abgekürzt CT) ist eine der sichersten Untersuchungsmethoden, die es heute gibt. Die Untersuchung ist völlig schmerzfrei und unkompliziert. Mit Hilfe der Computertomographie kann das Körperinnere sehr genau und zuverlässig abgebildet und begutachtet werden. Bei der Untersuchung werden sehr dünne Querschnittbilder oder Schichtaufnahmen des Körpers erstellt.

Wann wird eine Computertomographie durchgeführt?

Im Vergleich zum üblichen Röntgenbild kann der Arzt anhand der CT-Bilder besser zwischen den verschiedenen Gewebearten wie Knochen, Muskel oder Fett unterscheiden. Mit der scheibenförmige Darstellung können Tumore, Zysten, Abszesse im Körper diagnostiziert oder ein Verdacht auf Blutungen im Kopf geklärt werden. Je nach dem welcher Körperteil untersucht wird, kann es nötig sein, vor der Untersuchung ein Kontrastmittel zu trinken um ein genaueres Abbild der Organe zu bekommen.

Verlauf der Untersuchung

Die Untersuchung dauert je nachdem, welche Körperregion untersucht werden muss, etwa 5 bis 30 Minuten, wobei die eigentliche Messzeit nur einige Sekunden beträgt. Während der Untersuchung liegt der Patient auf einer bequemen Untersuchungsliege, welche langsam durch die Öffnung des Gerätes geschoben wird. Die Öffnung des Gerätes ist weit und nicht tief, damit sich die Patienten darin nicht beengt fühlen. Außerdem befindet sich eine Sprechanlage im Gerät, durch welche die Patienten mit der untersuchenden Personal kommunizieren können. Bei der Computertomographie kreisen Röntgenstrahlen um den Körper, welche von mehreren Detektoren gleichzeitig aufgezeichnet werden. Diese Werte werden mit Hilfe eines Computerprogramms in Bilder umgewandelt. Die CT ermöglicht es 2D oder 3D Bilder vom Körper zu erstellen. Nach der Untersuchung werden die Bilder von dem Radiologen analysiert und bearbeitet. In der Regel wird ein Organbereich untersucht, wie z.B. der Bauch, der Kopf oder die Lunge.

Was sollte man dabei beachten

Vor und nach der Untersuchung sollte der Patient auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Vor einer Bauchuntersuchung muss vorher auf schwere und blähende Mahlzeiten verzichtet werden. Bei einer Kopf- bzw. Halsuntersuchung sollte man keine Brille, Hörgerät, Zahnprothesen, Schmuck und Haarspangen tragen. Während der Untersuchung sollte der Patient so ruhig und entspannt als möglich liegen. Bei der Brustuntersuchung kommt die Anweisung des untersuchenden Personals über das Sprechgerät, dass der Atem für etwa 20 Sekunden anzuhalten ist, um möglichst scharfe Bilder anfertigen zu können. Bei Injizierung des Kontrastmittels kann für kurze Zeit ein Wärmegefühl entstehen, welches aber schnell vorübergeht. In seltenen Fällen kommt es zu vorübergehendem Brechreiz, Juckreiz oder Hautausschlägen. Liegt eine Allergie gegen ein bestimmtes Kontrastmittel bei dem Patienten vor, kann die Verwendung zu schweren Schäden führen. Daher muss der untersuchende Arzt vorher über Allergien unbedingt informiert werden.